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Musik und Literatur waren die Themen, die wir mit in unserer Diplomarbeit bearbeiten wollten. Das Grundstück hinter der Landstraße, nahe dem „stadshus“, ist durch seine Nähe zur Innenstadt ideal gelegen. In der Lage hinter der Landstrasse sehen wir viele Freiheiten und architektonischen Möglichkeiten die sich uns bieten.
Literatur transportiert schriftliche Informationen und Musik vermittelt Gefühle. Beides sind starke Elemente in der menschlichen Kultur, die wir in unserem Bauwerk vermitteln wollen.
Sowohl Literatur als auch Musik beeinflussen die Entwicklung unseres Verstandes. In der Diskussion über den Gebrauch dieser Dinge zur Entspannung, verstärkt sich unser Interesse am Antagonismus des Körpers und der Seele und ihrer entsprechenden Gegenstücke.
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Manuel Castell, "The rise of the network society"
Ein Zitat aus dem Buch von Manuel Castell beginnt mit einer Diskussion über die vorangegangenen Veränderungen in der Gesellschaft. Der Druck den die moderne Gesellschaft auf uns ausübt, das Bedürfnis nach Geld, Karriere und Bestätigung innerhalb der Gesellschaft, führt Leute in die Isolation. Sozialer Kontakt kommt zum Erliegen. Körperliche und geistige Teile des täglichen Lebens gehen verloren.
Um diese negativen Entwicklungen innerhalb der Netzwerkgesellschaft auszugleichen, möchten wir architecture for the space of place within the space of flow entwickeln.
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Die Hauptmerkmale des Grundstückes bestehen in der Infrastruktur und seinen Grenzen/Übergängen, dem Geräuschpegel und die Qualitäten, die aus der Nähe zur Stadt und des Wassers entstehen.
Der Haupteingang soll unterhalb und östlich zu der Gleis- und Landstraßenbrücke liegen. Weitere Eingänge und Einbindungen befinden sind an der Brücke zu Kungsholmen, westlich von der Brücke und vor dem Sheraton Hotel. Die letzten Einsetze ermöglichen die notwendigen Parkplätze. Zusätzlich wird ein Hotel im Anschluß an das Parkhaus vorgeschlagen.
Um einen angemessene Zugang zu der Komplexität des Grundstückes zu finden, haben wir uns für verschieden Ebenen entschieden.
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Zugang (Eingang, Parken, Nullpunkte und Zusammenhänge)
space of flow innerhalb des Gebäudes (vertikal und horizontal)
Transparenz, Nähe, Masse, Leere
space of place (Funktionsräume), Fassade
Geräusche
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Die Interaktion zwischen Architektur und der städtischen Struktur ist klar ablesbar. Vorhandene Elemente der Infrastruktur nehmen Einfluß auf das architektonische Konzept. Auf der anderen Seite setzt unser Gebäude einen starken Akzent in das Stadtbild. Architektur beeinflußt die Stadt und urbane Abläufe beeinflussen die Architektur.
Der Charakter des Grundstückes ist der dominierenden Landstraße unterworfen. Als Entwurfsidee werden links übergreifende Bereiche als bestimmendes Element eingesetzt.
Das Gebäude wird durch die Infrastruktur und horizontale Beziehungen strukturiert. Durch das Arbeiten mit Abschnitten erhalten wir die Möglichkeit mit den langgestreckten Bereichen umzugehen, deren Haupteigenschaften der Fluß in Richtung von Ost-West und die Begrenzung in der Nord-Südrichtung sind.
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Wir sehen den Konflikt dieser Promenade und die starke Mobilität auf dem Grundstück als versteckte Qualität an, die wir versuchen mit unterschiedlichen städtischen Elementen zu bewältigen. Wir sehen diese bestehenden städtischen Grenzen als Räume für Kommunikation und nicht als Unterbrechungen.
Wir implantieren Elemente wie Wasser, Natur und eine Promenade. Elemente, die für Stockholm typisch sind. Bei der Bearbeitung dieser Objekte wurden diese unterschiedlich verwendet, more artificial. Zusätzlich entwickelten wir ein Funktionsprogramm für diesen Ort um einen Platz zur Erholung des Körpers und der Seele zu schaffen.
Unser architektonisches Design verbindet sich stark mit der städtischen Landschaft und soll nicht als freistehende Form gesehen werden. Die Verflechtung zwischen der Stadt und dem Gebäude, dem Gebäude und der Stadt ist das Grundkonzept.
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Der Linearität des Grundstückes folgend entwickelten wir einen "space of flow" entlang des Ufers. Um die Strömungen herum entwickelten wir Bänder, um räumliche Qualitäten wie Grenzen, Öffnung und Verbindungen zu schaffen. Die Strömungen und ihre verbindenden Elemente richten sich nach den vorhandenen Infrastrukturen. Durch Unterbrechungen entlang den „flows“ teilen wir das Grundstück in Zonen auf und beeinflussen den Abstand der Bänder.
Wichtige Orte, die auch ortsgebundenen Funktionen aufweisen, wie z.B. der Konzertsaal, werden in Abhängigkeit der vorhandenen städtischen Verbindungen platziert. Diese „space of place“ Funktionen und die Strömungen sind Attribute, die bestimmte Räume benötigen, die durch die Bänder gebildet werden. Durch die Umwicklung der Bänder, in Transparenz, Nähe und deren Stofflichkeit, entwickelt sich die Form des Gebäudes.
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Thematisch nehmen wir den multifunktionalen römischen Bad auf und setzen ihn in einen gegenwärtigen Kontext. Die Verbindung von unterschiedlichen Funktionen wie Musik, Literatur, ein Bad und Fitness innerhalb eines Gebäudes lösen jede dieser Funktion aus ihrer „modernen“ Definition heraus. Sie werden neu zusammengesetzt nach historischen Beispielen wie dem römischen Bad.
Die Kombination der unterschiedlichen Themen in dem Gebäude versinnbildlichen für uns die bedeutenden Themen für die Erholung des Menschen. Es ist wichtig körperliche und geistige Entspannung zu verbinden. Wir nehmen den ursprünglichen Kern der ausgewählten Funktionen und verbinden sie wieder, um einen Platz für die Erholung des Körpers und der Seele zu entwickeln.
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