Die Aufgabenstellung des Projektes war, soviel Wohnraum zu schaffen wie bereits auf der Insel an anderen Gebäuden vorhandenen ist.

Mein erster Vorschlag war ein Wolkenkratzer.

Die Inspiration für diese Idee war ein Leuchtturm, der Stockholm den ankommenden Booten und den Autos ankündigen würde, möglicherweise sogar den Flugzeugen.

Ich setzte den Wolkenkratzer an der Südostecke der Insel, die wenig benutzt ist und dem Gebäude ein Fuß geben würde. Das Gebäude wurde eine stehendes „L“.

Nachdem einige Wochen des Arbeitens an diesem Projekt nahm einer der Lehrer das Modell an dem ich arbeitet, legte es zur Seite und sagte:

Du bist fertig!“

Dieses gab mir viel zu denken und ich fing noch mal von vorne an, allerdings immer mit dem Wolkenkratzer im Hinterkopf.
Ich begann mit zwei Gedankenansätzen: Abgeschiedenheit und Zurschaustellung.

Ich benutzte die Struktur, die ich mit dem Wolkenkratzer entwickelt hatte. Diese war eigentlich für ein vertikales Gebäude entworfen worden und ich hätte diese nie aus einem vertikalem Ansatz entwickeln können.

Ich fing an hinzuzufügen an und zu teilen.
Ich addierte die Anlegestelle, Aufzüge, Treppenhäuser, Kücheneinheiten, Toiletten, Parkplätze...etc.

Die Wohnungseinheiten können variabel eingeteilt werden. Die Kunden können während des Bauprozesses ihren Wohnungsgrundriss festlegen. Oder die Wohnung werden nach den Anforderungen die, die Stadt stellt errichtet. Ich schlage kleinere Maßeinheiten für eine Stadt wie Stockholm vor.

Die Struktur wurde entwickelt für diesen bestimmten Ort, kann jedoch auch auf andere städtische Bereiche übertragen werden, die ebenfalls diese spezielle Linearität aufweisen.
Der südwestliche Bereich der Insel wird Teil der Erneuerung.

Die Landschaft wird durch das gleiche Konzept strukturiert, das auch den Bau charakterisiert.

Es werden grünen Längsstreifen als Landschaftselemente aus unterschiedlichen Materialien hinzugefügt, die unterschiedlichste Funktionen zur Entspannung beinhalten.